Als staatlich geprüfter Deutscher mit türkischer Herkunft hat es der bekannte Kabarettist und Cartoonist Muhsin Omurca mit einem Wort immerhin in den Duden geschafft: Er hat den Begriff „biodeutsch“ erfunden, der im Jahr 2024 in Deutschland als das Unwort des Jahres gekürt wurde. Auf Einladung der Kulturgemeinde Bad Berleburg gastierte Muhsin Omurca mit seinem Programm „Der Schein türkt“ auf der Theaterbühne im Neuen CAPITOL in Bad Berleburg. Ein Abend mit Satire in Reinkultur: Wortstark, witzig, kritisch mit viel Humor und Selbstironie – mitunter auch etwas bissig bot Omurca Kabarett, abseits von jeglichem Klamauk. An der großen Kino-Leinwand illustriert mit seinen Cartoons, die wir auch aus großen deutschen Tageszeitungen kennen.
Natürlich. Sein Dauerthema ist die Integration. Und da kann Muhsin Omurca auf 30 Jahre Erfahrung in Deutschland zurückblicken. Einer seiner Tipps ist die frühzeitige Gewöhnung. Deshalb empfiehlt er jungen Eltern den Kuscheltürken, damit sich bereits bei Kleinkindern ein Gewöhnungseffekt einstellt.
Deutsche Sprache, schwere Sprache.“ Das weiß er aus leidvoller Erfahrung. Angefangen mit der Platzierung von „der, die, das“, die bestimmten Artikel vor einem Hauptwort, die ihn und seine Landsleute mitunter zum Wahnsinn getrieben haben.
Viel Arbeit als Cartoonist hat ihm Donald Trump beschert. Es gibt Tage, so Muhsin Omurca, an denen ein Cartoon gerade einmal eine Halbwertzeit von wenigen Stunden hat. „Das Überraschungsmoment bei Trump hält uns gut auf Trab.

